Zurück zur Übersicht

Molybdän

Überblick

Molybdän ist ein wichtiges Spurenelement, das vom Körper nicht eigenständig gebildet werden kann. Es kommt in verschiedenen Lebensmitteln, darunter Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte, vor und spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel schwefelhaltiger Aminosäuren. Ein Mangel an Molybdän ist selten, kann aber beispielsweise bei extremer Mangelernährung oder Stoffwechselstörungen auftreten.

Überblick

Cofaktor wichtiger Enzyme

Molybdän ist ein wenig bekanntes, aber essenzielles Spurenelement, das im menschlichen Organismus eine wichtige Rolle spielt. Es ist am natürlichen Stoffwechsel von schwefelhaltigen Aminosäuren beteiligt und wird vom Körper selbst nicht hergestellt. Daher muss Molybdän regelmässig über die Nahrung zugeführt werden. Das Spurenelement ist in vielen Lebensmitteln enthalten, besonders in Hülsenfrüchten wie Bohnen und Linsen, Vollkornprodukten, Nüssen und grünem Blattgemüse. Auch tierische Produkte wie Leber und Milch enthalten Molybdän. In der Schweiz liegt die empfohlene tägliche Zufuhr von Molybdän gemäss den Referenzmengen für Erwachsene bei 50 µg.

Cofaktor wichtiger Enzyme

Wirkung

Molybdänmangel ist relativ selten und tritt in der Regel nur bei Risikogruppen, beispielsweise bei Personen mit extrem unausgewogener Ernährung oder mit schweren Stoffwechselstörungen, auf. Molybdän trägt zu einer normalen Verstoffwechslung schwefelhaltiger Aminosäuren bei. Das Spurenelement fungiert als Cofaktor für das Enzym Sulfitoxidase, das in den Mitochondrien schwefelhaltige Aminosäuren abbaut. Darüber hinaus agiert Molybdän als Cofaktor für andere Enzyme, die unter anderem für die Bildung von Harnsäure sowie die Oxidation und Entgiftung verschiedener stickstoffhaltiger Verbindungen verantwortlich sind. Ein ausreichender Molybdänspiegel im Körper unterstützt enzymatische Reaktionen im Körper.

Wirkung

EU Health Claims

Molybdän

  • trägt zu einer normalen Verstoffwechslung schwefelhaltiger Aminosäuren bei